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Beatdiggers

>>(...) Es sind die Ideen und Themen, die fehlen - anstatt großen Reden,
will ich Raps, die vom Leben erzählen! (...)<<

Dieser Wunsch Manuvas beschreibt vortrefflich jene Vorstellung von einem Anspruch an Musik, die auch hinter dem Gesamtkonzept Beatdiggers steht. So erkannten die drei "Gründungsväter" der Band, Marius Timmermans, Niels Hillner und Matthias Masnick, in welche Richtung die Hip-Hop-Bewegung vor allem aus der Hauptstadt sich zunehmend entwickeln würde: Infantile, plumpe und sich inhaltlich ständig wiederholende Texte, die in ein ebenso grausam stereotypes wie synthetisches Beatgerüst gepackt wurden, sollten sich rasant anwachsender Beliebtheit erfreuen.

Klar, dass die drei sich damit nicht identifizieren konnten, und der Republik beweisen wollten, wie ihre Vorstellung von guter Musik aussieht. So kam es dann auch recht bald um 2003/2004 zu den ersten Aufnahmen, wobei Marius das Beatbauen/Produzieren und Matthias das Rappen übernahm. Das Konzept, organisch warm klingende Beats, deren Einflüsse irgendwo zwischen Jazz, Funk, Soul, Ambient und Chillout liegen, mit intelligenten, authentischen und emotionalen Texten zu verbinden, fand schnell Anklang im engeren Freundeskreis, so dass nun bald noch zwei weitere MCs hinzukamen: Fabian Blanik und Sven Müller. Nach und nach entstand mehr als nur eine herkömmliche Hip-Hop-Crew - befreundete Musiker fanden sich, die nun auch ihren Teil beisteuern konnten, indem sie ihre Instrumente einspielten und somit einen weiteren wichtigen Eckpfeiler für die Originalität und Individualität des Beatdiggers-Sounds lieferten. Phillip Oertel am E-Bass und Boris Wiese an der Gitarre wurden schnell ein fester, nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der Gruppe. Als dann um 2005 das erste Album "Tagtraum" fertiggestellt werden konnte, wurden nun auch die Rufe nach einer Liveband immer lauter. Gegen Ende 2005/Anfang 2006 war es dann so weit: Mit Robert Baum am Keyboard, Marius Timmermans an den Drums und den vorher schon erwähnten Musikern und Rappern auf ihren jeweiligen Posten konnten die Proben beginnen.

Das zusammengestellte Programm, bestehend aus diversen Songs vom Album "Tagtraum" und mehreren neuen Stücken, dürfte vom hartgesottenen Hip-Hopper über Rocker und Jazz-, Funkliebhaber jeden Hörer abwechslungsreicher Musik erfreuen.
Eine Kategorisierung hinsichtlich eines bestimmten Musikgenres o.Ä. ist daher schwierig und unangebracht, da sie in jedem Fall nicht ausreichend zutreffend wäre.

Diesbezüglich - und auch, um mit einem Zitat aus den eigenen Reihen abzuschließen - sollte man sich merken:

>>Beatdiggers - steht für jedes Mal 'nen andern Style; lehn’ dich zurück und lass die gottverdammte Rätselei!<<

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